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Friedhof 06 09 2020 klein

Legung 2021

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Stolpersteine als Zusammenführung im Gedenken für jüdische Familien

Murgtalstraße 2


Markus Katz,

geb. 10.03.188; wurde am 22.10.1940 mit seiner Ehefrau Regina nach GURS verschleppt. Mit Transport Nr. 17 kamen beide am 10.08.1942 von Gurs über das Sammellager Drancy nach Auschwitz und wurden dort ermordet.

 

Seine Ehefrau Regina Katz, geb. Dreyfuß,

geb. am 21.06.1894 in Kuppenheim, kam mit ihrem Ehemann Markus Katz am 22. Oktober 1940 nach Gurs und am 10. August 1942 nach Auschwitz zur „Vergasung“.

 

Hermann Heumann,

geb. 12.04.1882, wurde mit seiner Ehefrau Ida Heumann, geb, Dreyfuß, ebenfalls am 22.10.1940 nach GURS deportiert und kam dann mit Transport Nr. 21 am 10.08.1942 von Drancy zur Ermordung nach Auschwitz. Ida Heumann, geb. Dreyfuß, wurde bereits am 10. August 1942 mit Transport Nr. 17 nach Auschwitz verfrachtet.

Friedrichstraße 75


Alfred Forsch,

geb. 24.02.1903 in Ettenheim; Ehemann von Erna Mina Lehmann, verh. Forsch. Alfred Forsch wandert am 23.01.1939 nach Havanna (Kuba)- später in die USA (New York) aus.

 

Arnold Forsch,

Erna Mina flieht mit Sohn Arnold am 28.03.1939 nach Havanna (Kuba), später in die USA (New York). Friedrichstraße 75: Familie Lehmann – Familienzusammenführung. Dort liegen bereits 7 Stolpersteine für die Familie Lehmann, ein Stein auch für Erna Mina Lehmann, Tochter von Metzgermeister Salomon Lehmann und Mina Lion. Auch der Bruder Karl Lehmann, Metzgermeister in der vierten Generation, hat in der Friedrichstraße 75 einen Stolperstein erhalten.

 

Siehe auch: Essay von Paul Sachse „Sechs von sechs Millionen – wider den Vogelschiss des Gauland“.

 

Obere-Torstraße 1 - 4 Stolpersteine

 

Jakob Grünbaum,

geb. 30.12.1858, der israelitische Religionslehrer hat nahezu 50 Jahre in Kuppenheim zusammen mit Therese Grünbaum, geb. Ramsfelder, geb. 09.03.1866,in der Oberen-Torstraße 1 gelebt.

 

Der AK Stolpersteine, beabsichtigt für Jakob Grünbaum (Stolperstein 1), seine Ehefrau Therese (Stein 2) und seine Familie weitere vier Steine im Sinne des Künstlers und Initiators Gunter Demnig zu legen.


Der Arbeitskreis möchte mit der Legung 2021 im Gedenken die Familie des Jakob Grünbaum zusammenführen, ihnen jeweils einen sog. „Schlussstein“ setzen.


Ein Stolperstein ist auch vorgesehen für den Sohn Ludwig Grünbaum sowie für dessen Ehegatten.

 

Da für das Ehepaar Berta und Max Joseph in Worms bereits je ein Stolperstein liegt, konnte nach Entscheidung der Stadtverwaltung Kuppenheim und der Fraktionsvorsitzenden in Kuppenheim auf diese beiden zusätzlichen Steine verzichtet werden;

Berta Grünbaum, verh. Joseph
geb. 1891 in Kuppenheim, zog nach der Heirat zu Kaufmann (Getreide- und Futtermittelhandel) Max Joseph nach Worms. Max Joseph kämpfte im Ersten Weltkrieg für den Kaiser und für Deutschland und erhielt für seine Tapferkeit das Verdienstabzeichen EK II. Das nützte ihm nichts, um nach der Reichspogromnacht ins KZ Buchenwald in Schutzhaft genommen zu werden. Berta wurde am 20.03.1942 von Worms ins KZ Lublin-Majdanek in Polen deportiert und ist dort verschollen.

 

Max Joseph
Jahrgang 1882, Kaufmann, Ehemann von Berta Grünbaum. Max Joseph wurde am 20.03.1942 von Worms ins KZ Lublin-Majdanek in Polen deportiert und ist dort verschollen.

 

Ludwig Grünbaum,
geb. 28.9.1903 in Kuppenheim, Kaufmann von Beruf, verheiratet seit 1936 mit Tilly Grünbaum, geb. Heiser (geb.02.12.1913 in Hof bei Kassel), flohen vor dem nationalsozialistischen Terror am 5. August 1938 aus Worms, drei Monate vor der Reichspogromnacht, nach Niederländisch-Indien und konnten sich somit in Sicherheit bringen. Stein 3.

 

Tilly Grünbaum, geb. Heiser
Jahrgang 1913, Flucht durch Emigration nach Niederländisch-Indien am 05.08.1938. Stein 4.


In der Friedrichstraße 91 liegen 7 Stolpersteine für die Familie Kaufmann Kaufmann.
Zwei weitere Steine könnten noch gelegt werden für Bertha und Julie. Die Geschwister Emil, Fanny, Rosa und Emilie haben bereits einen Stolperstein.

 

Julie Kaufmann, verh. Hochstetter,
geb. 04.01.1875 in Kuppenheim. Ihr Schicksal muss noch ermittelt werden. Julie war verheiratet mit Josef Hochstetter und lebte zuletzt in Mannheim. Der Arbeitskreis wird sich mit dem Archiv von Mannheim in Verbindung setzen.

 

Bertha Kaufmann, verh. Klein,
geb. 12.11.1873 in Kuppenheim, (JBB 141, 139), Bertha war verheiratet (Eheschließung am 30.10.1905) mit dem Zigarettenfabrikanten Juri Klein und lebte zuletzt in Münster. Der Arbeitskreis wird sich mit dem Archiv von Münster in Verbindung setzen.

 

Familie Max Kahn  -  Rheinstraße 13 - 6 Steine

 

Auch für sie möchte der Arbeitskreis Stolpersteine als sog. „Schlussstein“ setzen.


Die Zustimmung der Besitzer des angrenzenden Grundstücks zur Legung der Steine vor ihrem Wohnhaus liegt vor.

Max Markus Kahn geb. in Kuppenheim am 19.01.1871. Max Kahn war Beamter, Reichsbahnoberinspektor, deportiert am 22.10.1940 ins Lager Gurs/ Frankreich am 22.10.1940, gestorben am 03.08.1942 in Marseille. Die Umstände seines Todes sind nicht bekannt. Stein 1.

 

Rosa Kahn, geb. Nathan,

Jahrgang 1876, deportiert nach Gurs 1940, überlebt das Deportationslager, Emigration USA, Stein 2.

 

Bianca Kahn,

Jahrgang 1903, Flucht durch Emigration in die USA am 23.10.1939, Stein 3

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Meta Kahn, verh. Weissler,

Jahrgang 1905, Jahrgang 1905, Flucht durch Emigration in die USA am 23.10.1939, Stein 4

 

Flora Kahn,

Jahrgang 1911, Jahrgang 1911, Flucht durch Emigration in die USA am 23.10.1939, Stein 5

 

Senta Kahn,
Jahrgang 1914, Flucht durch Emigration in die USA am 23.10.1939, Stein 6

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