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Friedhof 06 09 2020 klein

Friedrichstraße 94

 

 

Fünf Stolpersteine in der Friedrichstraße 94 für Mina Maier und Familie Alfred Maier

 

In der Friedrichstraße 94 wurde mit der 1. Stolpersteinlegung 2013 ein Stolperstein für Mina Maier in den Gehweg eingelassen.

 

Mina Maier wurde am 23.03.1873 in Kuppenheim geboren. 

 

Der Vater Isaias Maier (geb. ca. 1832, gest.  09.06.1916) war von Beruf Handelsmann und Pferdehändler und stammte aus Malsch. Die Mutter Esther Elise Dreifuß (geb. 16.09.1837, gest. 18.11.1931) aus Kuppenheim lebte in der Viktoriagasse. Mina besaß ein kleines Wohnhaus im hinteren Teil der Friedrichstraße 94.

 

Mina Maier wurde am 22.10.2040 mit den anderen noch in Kuppenheim wohnenden nach Gurs verschleppt. Dort verstarb sie im Lager am 08.09.1941, knapp ein Jahr nach ihrer Deportation.

 

Drei Brüder von Mina Maier wanderten bereits in den 1880er Jahren in die USA aus.  

 

Moritz Maier wanderte 1883 nach Nordamerika aus. Er lebte fortan in Louisville, Staat Kentucky, USA.

 

Max Maier, geboren am 02.02.1867 in Malsch, reiste am 15.10.1883 über Kehl und Le Havre (Frankreich) nach New York, um von dort zu seinem Bruder Moritz zu gelangen.

 

Ludwig Maier, geb. am 04.01.1869, wanderte Anfang Oktober 1887 über Le Havre und New York nach Nordamerika aus.

 

Stolpersteinlegung 2015: Vier weitere Steine für Familie Alfred Maier

 

Alfred Maier, geboren am 9. Juni 1877 in Malsch.

 

Alfred Maier war von Beruf Pferdehändler. Am 02.04.1907 heiratete er Mathilde Wolf aus Königsbach. 1938 wohnt das Ehepaar in der Friedrichstraße 94 in Kuppenheim. Sie beantragen am 28.11.1938 beim Bezirksamt Rastatt einen Reisepass. Am 23.01.1939 wandern sie schließlich nach Nordamerikas aus. In den Unterlagen finden sich 2 Daten: 06.10.1938 und 23.01.1939.                                    

 

Alfred war Teilnehmer des 1. Weltkrieges, kämpfte tapfer für sein Vaterland und erhielt mehrere Auszeichnungen. In den New York (USA), seiner neuen Heimat verstarb er am 10.12.1961.

 

Mathilde Wolf, verh. Maier, geb. 06.05.1879 in Königsbach, wandert mit ihrem Ehemann Alfred Maier nach Nordamerika aus. Das Ehepaar hat drei Kinder: Irma Sara wurde am 28.02.1912 geboren und verstarb am selben Tag. Emilie Sofie verstarb 1934 in Rastatt, ihr Bruder Fritz Isack gelang es, nach Nordamerika auszuwandern.

 

Fritz Isaak Maier, geb. 07.10.1910, emigrierte am 06.10.1935 in die USA. 0975 lebte er in Cambridge, Staat Wisconsin, USA.     

 

Emilie Sofie Maier, geb. 05.10.1913, starb mit 20 Jahren am 18.01.1934 während der Nazi-Herrschaft. Aus diesem Grund wird auch für sie ein Stolperstein in den Gehweg eingelassen. 

 

Siehe Stolpersteinlegung 2013                                                                                   Siehe Stolpersteinlegung 2015                                                                                                      

 

 

 

 

 

 

 

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