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Friedhof 06 09 2020 klein

Seit 1978

 

STOLPERSTEINE in Kuppenheim – Entstehungsgeschichte

 

Die SPD und die jüdische Kultur in Kuppenheim

 

In mehreren Aktionen hat sich die Kuppenheimer SPD seit 1978 mit der Geschichte der Juden in Kuppenheim und Baden befasst:                                                                                

-  Filmvorführungen für Schüler

 

-  Kranzniederlegung auf dem Friedensplatz                                                        

   Anlass: Gedenken an 40 Jahre Reichspogromnacht 

 

-  Der deutsch-jüdische Dichter Leopold Marx wird vorgestellt.

 

-  Die SPD organisiert (1979) zum Totensonntag die Öffnung des jüdischen Friedhofes und

   organisiert Führungen mit Zeitzeugen – mehr als 1.000 interessierte Besucher 

                       

-  Vortrag von Paul Rothmund Geschichte und Schicksal der Juden in Baden"   

-  Podiumsdiskussion mit u. a. GerhardZwerenz

                                                                   

-  Die SPD beantragt im Gemeinderat, dass im Rahmen der Altstadtsanierung ein

    Synagogenplatz geschaffen und ein entsprechender Gedenkstein erstellt werden sollte.                 

-  1988 wird der Gedenkstein (mit einer Bronzetafel versehen) erstellt      

 

-  1999 wird die Bronzetafel (Die namentliche Erwähnung der ermordeten jüdischen

    Mitbürger  auf der Gedenktafel  wird ausdrücklich abgelehnt) nach Bemühen von Paul 

    Sachse textlich ergänz.

 

-  Darüber hinaus wird nach jahrelangem Drängen der SPD der ehemalige Platz an der  

   Hildastraße in Synagogenplatz" umbenannt  -  

  

   Auch die katholische und evangelische Pfarrgemeinde sowie die KJG setzen sich für die  

   Umbenennung des Platzes, an dem die Synagoge stand, in "Synagogenplatz" ein.

 

    Die Kirchengemeinden (insbesondere Pfarrer Michael Hauser) sprechen sich für die 

    Anbringung einer Gedenktafel, auf der die wichtigsten Daten zur jüdischen Gemeinde

    stehen. Die Einweihung fand am Jahrestag der Reichspogromnacht im gleichen Jahr  

    statt.   

 

-  Die SPD beantragt eine Stadtchronik, die Jahre später im Auftrag der Stadtverwaltung

   von Gerhard Friedrich Linder erstellt wird - zunächst veröffentlicht ohne seine  

   Abhandlung über die Die jüdische Gemeinde in Kuppenheim" 

                                                                    

-  Mitglieder des SPD-Ortsvereins und der SPD-Gemeinderatsfraktion beteiligen sich an der

   Finanzierung des Dokumentationsbuches über die Grabsteine des Israelitischen

   Friedhofes Kuppenheim (Dr. Gil Hüttenmeister: „Gewidmet vom unvergesslichen

   Gatten - Die Grabinschriften  des jüdischen Friedhofs in Kuppenheim“)

 

2008

Auf der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsverein stellt Stadtrat Heinz Wolf die

Aktion Stolpersteine des Künstlers Demnig vor. Nach ausgiebiger Beratung

beschließen die anwesenden Mitglieder mit großer Mehrheit in dieser Sache einen

Antrag an den Gemeinderat zu stellen.

 

Die Versammlung legt sich fest, dass aus den Reihen des Ortsvereins zehn

Stolpersteine gespendet werden. Dieses Versprechen wir in den Jahren darauf auch

eingehalten.

 

2008

Am 06.11.2008 bitten SPD-Ortsvereins und SPD-Gemeinderatsfraktion den Gemeinderat der Stadt Kuppenheim um Genehmigung zur Einlassung von „Stolpersteinen“ auf den Gehwegen in Kuppenheim.

 

2009:  

Am 16.11.2009 wird dann der Antrag in nichtöffentlicher Sitzung behandelt.  Der Beschluss:  

 

Der Gemeinderat begrüßt die Verlegung von Stolpersteinen in Kuppenheim.

Stadtrat Wolf soll die Erstinitiative zur Errichtung eines Arbeitskreises übernehmen. Die betroffenen Hauseigentümer müssen der Verlegung der Stolpersteine vor ihren Anwesen zustimmen. Die Verwaltung bringt sich durch Zuarbeit durch das historische Archiv ein. Schließlich sollen auch die Kuppenheimer Schulen eingebunden werden."                       

 

         

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                               

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

O   2009:  Am 16.11. wird dann der Antrag in nichtöffentlicher Sitzung behandelt.  

 

 

Der Beschluss:  

 

Der Gemeinderat begrüßt die Verlegung von Stolpersteinen in Kuppenheim.

 

Stadtrat Wolf soll die Erstinitiative zur Errichtung eines Arbeitskreises übernehmen. Die betroffenen Hauseigentümer müssen der Verlegung der Stolpersteine vor ihren Anwesen zustimmen. Die Verwaltung bringt sich durch Zuarbeit durch das historische Archiv ein. Schließlich sollen auch die Kuppenheimer Schulen eingebunden werden.    

 

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